Sony

Die japanische Firma Sony wurde im Jahr 1946 im vom Krieg gebeutelten Tokio, von Masaru Ibuka und Akio Morita gegründet. Der Name SONY entstand aus 2 Wörtern, zum einem aus dem lateinischen Wort für Klang „sonus“ und zum anderen aus dem englischen Ausdruckswort für kleiner Junge „sonny“. Sony bezeichnet wohl den erfolgreichsten Elektronikkonzern der Welt und ist als Markenname jedermann ein Begriff. Das im Nikkei 225 gelistete Unternehmen hat im japanischen Shinagawa, in der Nähe von Tokio seinen Hauptsitz.
In den Anfangsjahren des Unternehmens produzierte Sony selbst entwickelte Reiskocher, die aber mit mangelnder Funktion nicht begeistern konnten und somit schnell wieder in der Versenkung verschwanden. Es wurde dann die Produktion auf die Entwicklung und die Herstellung in die Halbleitertechnik umgestellt. Zum Durchbruch verhalf der Erwerb einer technischen Lizenz zur Herstellung von Transistoren, welche vom amerikanischen Labor Bell erworben wurde.
Sony brachte dann sehr schnell eines der ersten Transistorradios mit der Bezeichnung Sony TR-63 auf den Markt, die sich großer Beliebtheit erfreuten und einen großen Absatz fanden.
1958 dann, aufgrund des großen Erfolges wurde aus Sony endlich Sony. Die Geräte wurden vorher schon unter dem Label Sony verkauft, der Firmenname trug allerdings noch die Namen der Gründungsmitglieder. Sony war somit das erste japanische Unternehmen, dass Lateinische ausrücke, benutzte, was angesichts des verlorenen Krieges gegen die US-Armee inländisch für viele Aggressionen gegenüber Sony sorgte.
In den kommenden Jahren machte sich Sony gerade durch die Miniaturisierung von elektrischen Geräten im schönen Design einen großen Namen.
Die wohl immer noch bekannteste Innovation aus dem Hause Sony ist der Walkman. Dies ist ein kleiner, tragbarer Kassettenspieler, der auch von Sony entwickelt wurde und ab 1979 seinen weltweiten Siegeszug vollzog. An dem einschlägigen Begriff „Walkman“ hat Sony noch immer das weltweite Markenrecht, außer in Österreich. Im Jahre 2002 wurde Sony dieses Markenrecht vom obersten österreichischen Gerichtshof entzogen.
In Zusammenarbeit mit der Firma Philips wurde im Jahr 1983 die überaus erfolgreiche Compact Disc (CD) an den Start und produziert auch die passenden CD-Spieler dazu. Diese mobilen Abspielgeräte in Anlehnung an den Walkman, Discman genannt und werden noch immer produziert. Durch diese technische Innovation wurde Musik digital und durch die wesentlich bessere Qualität, die Schallplatte aus dem Markt gedrängt.
Anfangs der 90er Jahre brachte die Firma Sony im Jahr etwa 500 neue Produkte auf den Markt und neben dem Hauptsitz in Japan wurde nun auch mit einer Dependance in die USA expandiert.
Im Zuge der Digitalisierung brachte Sony mit der MiniDisc (MD) den Nachfolger der Musikkassette (MC) Mitte der 90er Jahre auf den Markt.  In Europa und den USA eher mäßig angenommen, fand die MiniDisc  vor allem im asiatischen Raum ihre Anhänger. Besonders wegen  der geringen Größe der Geräte und der Robustheit der MiniDisc  war dieser mobile Musikdatenträger recht beliebt. Auch die  exzellenten Akkulaufzeiten der MiniDisc-Geräte von bis zu 135 Stunden haben das Format bis heute am Leben erhalten.
Auch im Home Entertainment Bereich sollte Sony sehr erfolgreich mitmischen, denn mit der  Playstation 1 wurde im Jahre 1994 der ganz große Wurf eingeläutet. Die Entwicklung der Playstation ging ursprünglich aus der Entwicklung eines CD-Laufwerks für das Nintendo SNES System hervor, denn erst nach einem Zerwürfnis mit Nintendo wurde aus dem CD-Laufwerk  die Playstation geboren und zum eigenständigen Sony-Produkt.
Immer wieder versucht Sony, eigene Standards auf den Markt zuwerfen und  zu etablieren, um die eigene Marktposition auszubauen. Hier  z.b. der Memory Stick, eine Flash-Speicherkarte für Digitalkameras, welche  von Sony entwickelt und anfangs ausschließlich produziert wurde, sowie die in den Sony Digitalkameras verwendeten Akkus, welche über von Sony eigens entwickelten Mikrocontroller verfügten und so den Austausch oder Nachbau verhindern sollten.
Sony ist ständig bestrebt eine Aktivitäten auch in andere Unterhaltungsmedien einzubringen, so kaufte Sony 1988 die Plattenfirma CBS Records für 2 Millionen britische Pfund und es entstand Sony Music Entertainment. Eine Fusion unter dem Namen Sony BMG Music Entertainment mit der BMG, einer Tochter des Bertelsmann-Konzerns, stärkte den Musikzweig des Unternehmens.
Von der Coca-Cola Company wurden 1989 die Unterhaltungsholdings mit dem Filmstudio Columbia Pictures gekauft. Seitdem besitzt Sony unter dem Label Sony Pictures Entertainment ein erfolgreiches Hollywoodstudio, wobei das Portfolio mit dem Kauf der Metro-Goldwyn-Mayer und United Artist mittels einer Investmentgesellschaft unter der Federführung von Sony noch erweitert wurde.
Auch im Home-PC Bereich setzte Sony gerade mit seinen VAIO-Notebooks innovative Rechenpower im stylischen Design um und machte die VAIO-Reihe zu einem erfolgreichen Produkt auf dem Notebook-Sektor.
Im Januar 2006 stieg Sony mit der Übernahme von Konica Minolta in das Kamerageschäft ein. Im Juli 2006 erschien die auf Konica Minolta-Technik basierende erste Sony Spiegelreflexkamera, die Sony Alpha.