Jetzt, pünktlich zur CeBIT 2010, wird der Hersteller konkreter: Unter dem Namen Bamboo Collection stellte er bisher zwei verschiedene Geräte vor, die vor allem für die äußeren Gehäuseteile auf den nachwachsenden Rohstoff setzen. Asus verspricht, so bis zu 20% Kunststoff einzusparen und durch den umweltfreundlichen Rohstoff ersetzen zu können.
Der Umstieg auf den schnell nachwachsenden und damit günstig zu produzierenden Bambus ist aber nicht gleichbedeutend mit einem günstigeren Preis für den Käufer – eher im Gegenteil: Auch wenn Asus noch keine konkreten Preise genannt hat, äußerte man doch bereits Freude darüber, die bisher schwierige Verarbeitung des Materials so weit optimiert zu haben, dass Preise im Bereich um die 1.700 Euro realistisch werden.
Bisher konkret vorgestellt hat Asus die Modelle U33JC und U43JC. Der Unterschied zwischen den beiden Geräten liegt in erster Linie in der Größe des Displays, das im U33JC eine Diagonale von 13.3 Zoll hat, während der Bildschirm des U43JC mit 14 Zoll etwas größer ausfällt.
Beide Varianten verfügen jeweils über eine LED-Hintergrundbeleuchtung, die gleichzeitig für ein perfekt ausgeleuchtetes Bild direkt nach dem Einschalten sorgt und zusätzlich einen deutlich geringeren Stromverbrauch aufweist als ältere Technologien.
Im Inneren setzen beide Geräte auf Intels aktuellen Chipsatz für mobile Geräte, HM55. Dieser unterstütz die Prozessoren der Core i3, Core i5 und Core i7 Serien. Das System soll mit bis zu 4 GB Arbeitsspeicher umgehen können und die per S-ATA angebundenen Festplatten sollen Kapazitäten von bis zu 500 GB bieten.
Eine Besonderheit der Geräte ist die Integration der Optimus-Technologie von NVIDIA. Diese erlaubt es den Geräten, im laufenden Betrieb zwischen den beiden Grafik-Prozessoren NVIDIA GeForce 310M und Intel GMA HD zu wechseln. Während der NVIDIA Chip zwar hohe Leistungen erzielt, aber auch dementsprechend mehr Strom verbraucht, gibt sich der Intel Chip mit weniger Strom zufrieden und liefert dafür auch etwas weniger Leistung. Der dynamische Wechsel zwischen den beiden Chips ermöglicht so eine bei Bedarf erhöhte Grafikleistung und hilft ansonsten im regulären Betrieb beim Strom sparen.


