Winzige Chips und flexible Displays animieren Designer zu immer spektakuläreren Laptopformen. Hao Hua, ein taiwanischer Computer-Ingenieur, sieht in seinem Konzept vom D-Roll das Design der “Next Generation Laptops”. D-Roll steht für “Digital Roll” und ist genauso leistungsfähig wie ein konventionelles Notebook. Ganz unauffällig in die lange zylindrische Form einer Künstler- oder Posterrolle gepackt, überzeugt der D-Roll innen wie außen. Chips und anderweitige serielle Bauteile stecken im Gehäuse, die Rollenform gewährleistet natürlich auch eine Wärmeableitung. Der flexible OLED-Bildschirm lässt sich auf Knopfdruck in die eine Richtung entrollen. In die andere Richtung wird die Tastatur aus berührungsempfindlicher Folie ausgewickelt. Diese virtuelle Tastatur ist vollkommen ergonomisch geformt und erlaubt dadurch eine natürlich Hand- und Armhaltung. Die Endkappen links und rechts am Gehäuse bilden die Maus und die Webcam, welche sogar am Handgelenk wie eine Armbanduhr getragen werden kann. Die multifunktionale Lasche dient nicht nur als Tragegurt; in ihr sind zwei getrennt und leicht zu erreichende USB-Anschlüsse eingearbeitet. Im zusammengerollten Zustand ist der D-Roll voll transportbereit, d.h. er benötigt keine separate Laptop-Tasche. Im energiesparenden “E-Mail-Modus” muss zum E-Mail-Lesen oder um in Internet zu surfen, noch nicht einmal der Bildschirm ausgezogen werden.
Ein vergleichbares Konzept bietet Orkin Design mit seinem Rolltop. Die entrollbare Displayfläche beinhaltet eine virtuelle Tastatur und lässt sich zur Hälfte hochkant stellen. So erhält dieser Tablet-Computer die Form eines Laptops. Neben Webcam und USB-Anschlüssen, verfügt der Rolltop noch Lautsprecher.
Beide Konzepte sind aufgrund der Grundausstattung wie zum Beispiel dem OLED-Bildschirm sicher noch nicht serienreif und auch ein kostspieliges Vergnügen, dennoch nahe Zukunftsmusik.
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